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... Menschen zu helfen, die da leidend, elend und krank sind.....
- Etwas über unser Weihnachtsseminar 2010 -
Es begab sich aber zu der Zeit, dass eine Anmeldung zum Weihnachtsseminar 2010 rum ging, dass alle Jugend sich versammeln möge im Heime St. Michaels. Und so machten sich auf auch 70 Jugendliche um diesem außergewöhnlichen Feste beizuwohnen. Und sie führten mit sich allerlei Geschenke, wie Gold, Weihrauch und Myrrhe. Aber die meisten hatten einfach was zu essen mitgebracht.
Trufen tuten wir uns am Montag, dem ersten Tag in der Woche, also am 27.Dezember. Am Nachmittag, nachdem die Zimmer verteilt waren, hieß es in den einzelnen Interessengruppen Singen, Tanzen, Schau- spielen, Basteln und Backen. Einen entspannten Tagesausklang hatten dann alle im Jugendraum mit musikalischer Begleitung.
Nach einer außergewöhnlich langen Nacht und anschließendem Frühstücksgelage besuchten die Teilnehmer die Gesprächskreise „Samariter unserer Zeit“ und „Joseph Weißenberg“. Für letzteren waren einige der letzten Zeitzeugen des Meisters krass am Start. Da der Dienstag (2. Tag der Woche) ja unter dem Thema „Helfertag“ stand, trafen sich anschließend die einzelnen Gruppen, um den Nachmittag als aktiver Helfer zu verbringen, indem sie als Chor vom Weihnachtsgeschäft gestressten Berliner Passanten Freude in die Herzen sangen oder in Seniorenresidenzen Zeit mit den alten und teilweise sehr kranken Bewohnern verbrachten oder für das leibliche Wohl bedürftiger Menschen sorgten, indem sie warme Getränke und Suppe verteilten. Nach anschließendem Abendbrot und Gebet ging es in Gruppen in die stark verschneite und eisige Winterlandschaft des SMHs. Unter dem Motto „Lichterwanderung“ wurde hoch- und runtergerodelt, Schneeball geschlachtet, Hexen besungen und Kakao vertilgt.
Nach einer außergewöhnlich kürzeren Nacht fanden am Mittwoch Vormittag zwei weitere Gesprächskreise zum Thema „Mein Gedanke war nur der, Menschen zu helfen, die da leidend, elend und krank sind“ statt. Einer befasste sich mit dem Leben und Wirken Frieda Müllers, im anderen hieß es „Hände falten-fertig-los“ zum Thema Gebet im Alltag. Nach einer leckeren Lasagne und den Vorbereitungen für die Party gab es am Abend im Kinosaal einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch über die Eindrücke des Helfertages. Nach einer gekonnten Swoofparty mit rave-igen Beats kam es zu mitternächtlicher Stunde zu einer außergewöhnlich besonders mächtig gewaltigen Überraschung. Sebastian Nitsch servierte uns, im Wechsel mit einem bildlich festgehaltenen Jahresrückblick der Jugend, ein Fritschkäsecroisson, Hinweise zum Umgang mit strukturgeschädigtem Haar und weiteres humorvolles aus der Welt des paradoxen Verbrauchertums. Anschließend brachten die Jugendleiter die, von der eintretenden Nachtruhe leicht irritierten, Jugendlichen hilfsbereit zu ihren eigenen, mollig warmen, flauschig wartenden Betten.
Nach einer außergewöhnlich zu kurzen Nacht, dem Räumen der Zimmer und Frühstück ging es raus zur gemeinsamen, wehmütigen Verabschiedung aller Teilnehmer mit anschließendem Foto. Doch die Wehmut soll vergehen, denn als nächstes Jugendevent steht das Südseminar vom 1.-3. April an. Wir danken allen Mitwirkenden und Fleißigen, die dieses Seminar zu einem echten Erlebnis gemacht haben. Viele aber behielten alle Erlebnisse für sich und bewegten sie in ihren Herzen. Wir haben sie aufgeschrieben. Jugend sieht sich. R&R |